AGBs - Fotografin Annegret Schreiber

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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)


1.        Allgemeines
Es gelten ausschließlich die Vertragsbedingungen des Fotografen für alle von ihm  durchgeführten Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen.
Abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt.
Die AGB gelten als vereinbart nach Erhalt und Annahme der Auftragserteilung.
„Lichtbilder“ im Sinne der AGB sind alle vom Fotografen hergestellten Produkte, gleich in welcher technischen Form oder Medium sie erstellt wurden oder vorliegen (Negative, Diapositive, Digitalaufnahmen, Papierbilder u.s.w.).
2.        Produktionsaufträge
Der Fotograf kann den Auftrag zum Teil durch Dritte (Labore etc.) ausführen lassen.
Sofern der Auftraggeber keine schriftlichen Anweisungen trifft, ist der Fotograf hinsichtlich der Art der Durchführung des Auftrages frei. Dies gilt insbesondere für die Bildauffassung und der gestalterischen Inhalte sowie auch für die angewendeten optisch-technischen (fotografischen) Mittel.
Der Fotograf wählt die Lichtbilder aus, welche er dem Auftraggeber bei Abschluss der Produktion zur Abnahme vorlegt.
3.        Urheberrecht
Urheberrecht an den gefertigten Fotos hat lt. UrhG der Fotograf.
Der Auftraggeber erwirbt an den Lichtbildern das zeitlich und räumlich uneingeschränkte Nutzungsrecht für den privaten Gebrauch.
Eine kommerzielle Nutzung ist nur nach gesonderter Zustimmung des Fotografen erlaubt.
Nach einer schriftlichen Einverständniserklärung durch den Auftraggeber ist der Fotograf berechtigt, die Lichtbilder im Rahmen seiner Eigenwerbung und publizistischen Arbeit zu verwenden.  
Überträgt der Fotograf  Nutzungsrechte an seinen Werken, gehen diese erst über nach vollständiger Bezahlung des vereinbarten Honorars an den Fotografen.
Bei der Verwertung der Lichtbilder kann der Fotograf, sofern nichts anderes vereinbart wurde verlangen, als Urheber genannt zu werden (volle Namensnennung und Berufsbezeichnung). Eine Verletzung des Rechts auf Namensnennung berechtigt dem Fotografen zum Schadensersatz.
Negative bzw. Dateien verbleiben grundsätzlich beim Fotografen. Eine Herausgabe an den Auftraggeber erfolgt nur nach gesonderter Vereinbarung.
4.        Honorare
Es gilt das vereinbarte Honorar lt. der jeweils aktuellen Preislisten des Fotografen.
Die durch den Auftrag anfallenden Kosten und Auslagen (Anfahrt, erforderliche Spesen etc.) des Fotografen sind nicht oder teilweise im Honorar enthalten und werden dem Auftraggeber zusätzlich in Rechnung gestellt.
Bei Hochzeitsaufnahmen, Events oder Aufnahmen mit größerem fotografischen Aufwand, wird von beiden  Vertragsseiten eine Vereinbarung unterzeichnet,  in der Art und Umfang des Auftrages incl. Kosten für den Auftraggeber  konkret beschrieben werden. Mit Unterzeichnung dieser Vereinbarung ist der Auftrag verbindlich.
Das vereinbarte Honorar muss  bei Übergabe der Lichtbilder gezahlt werden. Eine Anzahlung in Höhe von 50,- € ist bei Buchung des Fototermins sofort fällig.
Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen zu zahlen. Anderenfalls ist der Fotograf berechtigt, Verzugskosten zu verlangen bzw. das Bildmaterial vollständig und unbeschädigt zurückzufordern.
Bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises bleibt das Fotomaterial Eigentum des Fotografen.
Die im Service des Fotografen zum Kauf angebotenen Geschenkgutscheine werden grundsätzlich nur im Original anerkannt.
5.        Schadenersatz/Ausfallhonorar
Wird eine Auftragserteilung vom Auftraggeber ab 24 h vor Beginn der Aufnahmearbeiten aus Gründen, die der Fotograf nicht zu vertreten hat, widerrufen, so kann der Fotograf das vereinbarte volle Honorar verlangen.
Der Kunde trägt alle Nebenkosten der Fotoproduktion, die auf Grund seiner Absage entstanden sind (Reisekosten, Locationbuchung).
Wird das Lichtbildmaterial unberechtigt und ohne Zustimmung des Fotografen zu kommerziellen Zwecken genutzt, ist eine Vertragsstrafe in Höhe des 5-fachen Nutzungshonorars zu zahlen, mindestens jedoch 100,- € pro Bild und Einzelfall.

6.        Haftung
Aufträge werden vom Fotografen sorgfältig ausgeführt sowie Negative und Dateien ordnungsgemäß archiviert. Er haftet nur
bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit für entstandene Schäden.
Falls nicht anders vereinbart, ist der Fotograf berechtigt, Archivmaterial nach 2 Jahren zu vernichten.
Tritt ein Schaden seitens Dritter (Fremdlabore etc.) ein, ist der Fotograf berechtigt, seine Schadensersatzansprüche gegen Dritte an den Auftraggeber abzutreten.
Bei Nachbestellungen sind geringe Farbdifferenzen technisch bedingt nicht zu vermeiden und begründen keinen Reklamationsanspruch.
Liefertermine für Lichtbilder sind nur dann verbindlich, wenn sie vom Fotografen ausdrücklich bestätigt worden sind.
Der Fotograf haftet für Fristüberschreitungen nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
Mängelrügen müssen spätestens 1 Kalenderwoche nach Übergabe des Werkes an den Auftraggeber beim Fotografen eingegangen sein. Nach Ablauf der Frist gilt das Werk als vertragsgemäß und mängelfrei abgenommen.
Im Fall der Mangelhaftigkeit steht dem Auftraggeber nur ein Verbesserungsanspruch (z.B. Wiederholung der Aufnahmen ) durch den Fotografen zu.
Ist eine Verbesserung unmöglich, steht dem Auftraggeber ein Preisminderungsanspruch zu.
Der Fotograf übernimmt keine Haftung für die Verletzung von Rechten abgebildeter Personen oder Objekte.
Die Auftragsorganisation und Buchung, sowohl deren Ausführung erfolgt mit größter Sorgfalt.
Sollte jedoch auf Grund von Umständen, die der Fotograf nicht zu vertreten hat, (z.B. Krankheit, Verkehrsstörungen) der Fotograf nicht zu dem vereinbarten Fototermin erscheinen, kann keine Haftung für jegliche daraus resultierende Schäden übernommen werden.
7.        Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland als vereinbart, und zwar auch bei Lieferungen ins Ausland.
Als Gerichtsstand für alle Verpflichtungen wird der Wohnsitz des Fotografen vereinbart.
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